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Verschollene Schiele-Kunstwerke von Familie Gurlitt im Leopold-Museum - Fortsetzung des Gurlitt-Mysteriums in Guten Abend Österreich auf PULS 4

PULS 4 deckt auf und stößt auf weitere ungelöste Fragen rund um den Fall Gurlitt. Egon Schieles Bild "Tote Mutter" scheint in der Überführungsliste der Familie Gurlitt auf, doch das Bild befand sich von jeher im Besitz von Arthur Rössler und gehört jetzt der Leopold Stiftung. Elisabeth Leopold vom Leopold Museum nimmt sich selbst der Geschichte an und bringt Licht ins Dunkel im Interview mit PULS 4-Redakteurin Caroline Babits, am Freitag ab 18:45 Uhr in "Guten Abend Österreich" nur auf PULS 4.


Wien, 21. März 2014. Der Fall Gurlitt geht weiter. Vergangene Woche veröffentlichte PULS 4 exklusiv den Grundbuchauszug des "dritten Hauses" der Familie Gurlitt und die Überführungsdokumente von über 200 Kunstwerken, die in diesem Haus bereits ab 1943 aufbewahrt wurden. Könnten sich auch heute noch Teile des milliardenschweren Kunstschatzes im "dritten Haus" verstecken? Es ist noch längst nicht genug Licht in die unaufgeklärte Geschichte gekommen.

Nach Veröffentlichung des Beitrags, in dem Egon Schieles Bild "Tote Mutter" vergangenen Donnerstag gezeigt wurde, schaltete sich unmittelbar die Direktion des Leopold Museums in Wien ein. Der Grund dafür: Genau dieses Bild, das in der Überführungsliste der von Wolfgang Gurlitt im Ausseer Land aufbewahrten Bilder erscheint, war laut dem Leopold Museum nie im Besitz des damaligen Kunsthändlers, sondern erwarb die Familie Leopold von Arthur Roessler, der angeblich von Egon Schiele selbst das Bild abkaufte.

Elisabeth Leopold selbst nahm sich dieser Sache an und stellt sich für ein Interview mit PULS 4-Redakteurin Caroline Babits zur Verfügung. Nach eingehenden Recherchen ergaben die unterschiedlichen Maße des Bildes "Tote Mutter", das in der Überführungsliste angeführt ist und des Bildes vom Leopold Museums, des Rätsels Lösung. "Wir haben die Maße verglichen, die Maße stimmen nicht. Der Name ist zwar Tote Mutter, doch wir haben auch eine andere Mutter und da stimmen die Maße absolut" so Elisabeth Leopold, Vorstandmitglied des Leopold Museums.

Aufgezeichnete "Tote Mutter" ist in Wahrheit "Blinde Mutter" von Egon Schiele
Nicht nur die Maße sondern auch die Aussage von Elisabeth Leopold beweisen, dass sich sowohl die "Tote Mutter" als auch die "Blinde Mutter" von Egon Schiele im Besitz der Familie Leopold befindet. Das Bild "Blinde Mutter" wurde vom Ehepaar Leopold von Wolfgang Gurlitt erworben.
Im Interview mit PULS 4 sagt die Kunstsammlerin, dass der Grund für die Verwirrung Unkenntnis war und dass dies nicht ungewöhnlich ist.

Ungenaue Überführungslisten, Verschwundene Akten und fragwürdige Besitzverhältnisse - das Haus von Gurlitt und die Geschichte der verschollenen Nazi-Kunstwerke ist von zahlreichen Geheimnissen umgeben.


Der vollständige Beitrag zur Fortsetzung "Der Fall Gurlitt" - heute ab 18:45 Uhr in Guten Abend Österreich, nur auf PULS 4







 
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Cornelia Doma
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