Blaulicht-Formate

"Bundesheer im Einsatz - Auftrag Grenzüberwachung", morgen um 20.15 Uhr bei ATV

Seit 2015 werden in Österreich wieder Grenzkontrollen durchgeführt, aktuell sind rund 900 Soldaten des Bundesheeres in den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Steiermark und Tirol im Assistenzeinsatz. Die Reportagereihe "Bundesheer im Einsatz" gibt Einblick in die Überwachungsarbeiten des Heeres.


Wien, 13. Dezember 2019. Der Brennerpass zwischen Italien und Österreich gilt als Hotspot der illegalen Migration, da er auf der kürzesten Route vom Süden in den Norden Europas liegt. In den Nachtstunden wartet dort ein besonders herausfordernder Einsatz auf das Bundesheer. Gemeinsam mit der Polizei aus Österreich, Italien und Deutschland werden die Züge kontrolliert. Denn oft verstecken sich Flüchtlinge auf den Güterzügen indem sie sich unter die Waggons auf Ablageflächen legen und sich so in Lebensgefahr begeben. Die Kontrollen sind in mehrfacher Hinsicht eine brenzlige Angelegenheit: einerseits stehen die Soldaten unter Zeitdruck da der gesamte Zugverkehr am Brenner für den Zeitraum der Kontrolle gesperrt wird, andererseits sind die Kontrollen durch die Oberleitungen nicht ungefährlich. "Es geht nicht darum Flüchtlinge davon abzuhalten Asyl zu bekommen, sondern um zu wissen, wer hereinkommt, wie viele hereinkommen und vor allem auch die Identität festzustellen. Das ist unser Anspruch und das tun wir zusammen mit der Polizei", erklärt Gernot Gasser, Militärkommandant im Burgenland.

Außerdem ist ATV im burgenländischen Nickelsdorf dabei und gibt Einblick in die Arbeit der Rekruten, die dort in Containern am Grenzübergang zur Stelle sind, Beobachtungsposten einnehmen und Autokontrollen durchführen. "Man sieht immer etwas Neues und es ist ein wichtiger Einsatz", sagt Gefreiter Tomislav P.

Exklusives Archivmaterial ist unter anderem von den Anfängen des Grenzeinsatzes im Burgenland zu sehen. Mehr als ein Jahr nach dem Fall des Eisernen Vorhangs begann dieser im September 1990 mit dem Ziel Zöllner und Gendarmen zu unterstützen.
Der anfängliche Assistenzeinsatz dauerte schließlich 21 Jahre.







 
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