Auf der Jagd

!Neu! "Auf der Jagd - Vom Pirschen & Hirschen", ab 14. Oktober um 22.25 Uhr bei ATV

132.000 Menschen in Österreich sind im Besitz einer Jagdkarte - Tendenz steigend. 10 Prozent davon sind Frauen. Nur wer die Ausbildung zum Jäger absolviert hat, die einen theoretischen Teil über die heimische Natur und eine praktische Schießprüfung beinhaltet, darf in den ca. 12.000 Jagdrevieren Österreichs auf die Jagd gehen. In der ersten Folge des neuen Formats “Auf der Jagd – Vom Pirschen & Hirschen“ stellt ATV die Menschen hinter dem Abzug vor und zeigt deren Motivation, sich auf die Pirsch zu begeben und stundenlang am Hochsitz auszuharren.


Wien, 16. September 2020. ATV begleitet den 21-jährigen Maxito Mayr-Melnhof bei der Leitung einer Bewegungsjagd in Salzburg. Dabei sind rund 60 Personen in seinem eigenen Revier unterwegs. Die Treiber mit Hunden bringen den gut versteckten Jägern die Tiere vor die Flinte. Der jährliche Abschussplan muss erfüllt werden. Maxito Mayr-Melnhof will unbedingt ein Muffel erlegen. Für ihn ist der Abschuss immer etwas Besonderes: „Ich kenne keinen oder wenige Jäger, die nicht nach einem Abschuss eine Aufregung verspüren und ein Glücksgefühl, geerntet zu haben."

Außerdem lernen die ZuseherInnen Josef Kohzina kennen. Der erfahrene Polizist und Jäger veranstaltet jährlich in Mistelbach, Niederösterreich, einen Schießwettbewerb. Im Keller des Schützenvereins wird allerdings außer Konkurrenz geschossen: auch Kinderschießen ab 3 Jahren wird hier angeboten – für die Jäger der Zukunft. Für Kohzina gilt es eines zu unterscheiden: „Schießen heißt nicht töten. Viele glauben 'Jessas Maria' eine Schusswaffe. Geschossen wird nur, wenn wir sicher sind. Das lernen bei uns die kleinen Kinder schon."

Katharina und Huberta Sturzeis betreiben einen Nobeljuwelier im 1. Bezirk in Wien. Hier stellen Mutter und Tochter gemeinsam Schmuck aus den sogenannten "Grandlen" her. Das sind die Backenzähne der Hirsche, eine begehrte Trophäe unter Jägern. „Sie müssen sich vorstellen, das Grandl steckt ja ganz hinten im Kiefer drinnen. Da muss man schon eine Kraft ausüben, mit dem Messer reinfahren und sie richtig raushebeln.“

In Kärnten begleitet ATV den Tierpräparator Manuel Kampfer. Er stopft Tiere mit viel Liebe zum Detail aus. Ein Beruf, den er schon als Kind immer machen wollte, denn es ist Feinarbeit. „Es ist ein bisschen wie ein Chirurg. Der Fleischhacker arbeitet gröber als wir." Heute soll es ein Gamsbock werden, den ihm ein Jäger liefert. Die ZuseherInnen dürfen ihm beim Ausnehmen und Präparieren über die Schulter schauen.

In Graz gibt es die kleine Wildtierstation „Wildtiere in Not“, die verwaiste und verletzte Wildtiere wieder aufpäppelt, um sie danach wieder in die Wildnis zu entlassen. Aladin und Clio, zwei Rehkitz, möchte die Tierpflegerin Monika Grossmann wieder zurück in den Wald lassen.


Josef Kozhina

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Kinderschießen

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Reh

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