Blaulicht-Formate

"Wachzimmer Ottakring" und "Notaufnahme", Mittwoch, 28. Februar 2018, ab 20.15 Uhr bei ATV

Die einen spazieren mit einem Plastiksack voll Handgranaten in die Polizeistation, die anderen humpeln an der Hand der Mama in die Notaufnahme. Bei den ATV-Formaten "Wachzimmer Ottakring" und "Notaufnahme" schreibt das wahre Leben die Geschichten. Karin und Christian müssen einen bewaffneten Mann verhaften und sich auf die Suche nach Kriegsrelikten machen. Die Ärzte in Salzburg, bzw. Innsbruck verletzte Freizeitsportler versorgen, bzw. einem Waldarbeiter das Leben retten.


Wien, 26. Februar 2018.
Wachzimmer Ottakring
Mittwoch, 28. Februar 2018, 20.15 Uhr bei ATV
Diese Woche herrscht höchste Alarmstufe bei "Wachzimmer Ottakring". Ein Mann hat Passanten mit einer Schusswaffe bedroht! Die Jugendlichen haben ihn nach Zigaretten gefragt. Als er allerdings in die Jackeninnentasche griff, zog er keine Tschick, sondern eine Pistole und repetierte sogar. Die Burschen ergriffen die Flucht, riefen die Polizei. Und deswegen sind Karin und Christian nun in kugelsicheren Westen vor Ort und helfen den Mann dingfest zu machen. Er wird verhaftet, da er nicht nur besagte Pistole, sondern auch noch ein Messer und Pfefferspray bei sich hatte. Karin ist nach dem Nachtdienst aufgeputscht: "Bei so einem Einsatz verschwindet in der Sekunde jegliche Müdigkeit."
Für Kopfschütteln bei Christian sorgt eine andere Aktion. Schatzsucher haben in einem Wald in Ottakring einen Fund gemacht und sind erst bei der Recherche zu Hause draufgekommen, dass es sich um Handgranaten handelt. Als sie dies merkten, meldeten sie ihren Fund bei der nächsten Polizeistelle. Das kapiert Christian nicht ganz: "Ich verstehe, dass sie mit einen ihnen unbekannten Gegenstand nach Hause fahren. Dann aber die Handgranaten wieder einzupacken und damit im Plastiksackerl durch halb Wien zu fahren. Da gehört schon eine gewisse Naivität dazu." Mit einem Sprengstoffhund machen sich die Beamten nun auf die Suche, ob in besagtem Waldstück noch weitere gefährliche Gegenstände vergraben sind …
Außerdem löst ein Brand in einem Wohnhaus Panik aus. Brandgeruch und Rauch sind überall zu vernehmen, doch noch weiß keiner, wo der Brandherd ist. Deswegen warten die Polizisten in Sichtweite vorm Haus. Karin: "Es ist wichtig, dass die Leute uns sehen und nicht in Panik verfallen. Die sollen merken, dass wir schon daran arbeiten. Nicht, dass jemand in Panik aus dem Fenster springt."

Die Notaufnahme
Mittwoch, 28. Februar 2018, 21.20 Uhr bei ATV
Im Salzburger Kardinal Schwarzenberg Klinikum wird eine Tourengeherin nach einem schweren Sturz per Notfallhubschrauber eingeliefert. Das Ärzteteam erwartet die rüstige Österreicherin bereits, die mit starken Schulterschmerzen in die Unfallambulanz zur genaueren Untersuchung überstellt wird. "Ich hab mich verschnitten und bin total auf die Schulter gefallen", sagt sie im Interview. Nach Röntgen und MR steht fest: Es handelt sich um einen komplexen Bruch der Schulter, die zudem auch noch ausgekegelt ist. Dr. Sophie Hetzmannseder beschließt: "Eine Luxationsfraktur ist eine ernstzunehmende Verletzung, die umgehend versorgt werden muss. Sie wird in den nächsten 30 Minuten operiert." Und natürlich sind die Seher auch im OP-Saal dabei.
Im selben Spital hüpft eine junge holländische Urlauberin am Arm ihrer Mutter einbeinig die Einfahrt hoch. Sie ist beim Snowboarden gestürzt und hat sich den Knöchel verletzt. Keine Seltenheit, kommen doch in der Hochsaison bis zu 140 frischverletzte Wintersportler in die Klinik. Die Patientin Alida hofft, sich nichts gebrochen zu haben. Nach dem Röntgen kann Dr. Anton Aschaber Entwarnung gegeben werden, es handelt sich um eine leichte Bandverletzung. Nach einer Woche Liegegips, werden fünf Wochen Schiene folgen. Trotzdem ein Schock für die Studentin, die jetzt auf die Universität humpeln muss.
Und: ein Mann wird in die Innsbrucker Uniklinik eingeliefert, dem ein gefällter Baumstamm über den Kopf gerollt ist. Ein schweres Schädel-Hirn-Trauma stellt die Chirurgen vor schwere Aufgaben. Der Schädel ist gebrochen, das Hirn verletzt. Es gilt den Druck im Schädel zu reduzieren und deswegen entnehmen sie dem Patienten ein Stück des Schädels und frieren dieses bei – 80 Grad ein. Das Hirn soll so abheilen können. Die Ärztin ist erleichtert, dass die erste OP gelingt. "Doch erst in den nächsten Tagen wird man sagen können, wie das mit dem Hirn ausgeht", sagt Ärztin Rosanna Jakober.






 
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Christoph Brunmayr
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