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Dirty Bomb-Bedrohung und Flugzeug-Kidnapping bei "48h TERROR", am Samstag um 20.15 Uhr bei ATV

Die Uhr zeigt bereits 36 Stunden und 38 Minuten in der europaweiten Anti-Terror-Übung. Doch die Lage in der Europol-Zentrale Den Haag bleibt nach wie vor angespannt, denn die Anschläge in Deutschland, Slowakei und Spanien müssen erst bewältigt werden.


Wien , 21. November 2019. Während in der Slowakei nach wie vor eine angespannte Lage aufgrund der Massengeiselnahme herrscht, beginnt in Deutschland der nächste verheerende Anschlag. In Mosbach, in Baden-Württenberg, sind die Einsatzkräfte der deutschen Spezialeinheit SEK BW sowie die KollegInnen aus Luxemburg, der Schweiz und Italien gefragt. Es kommt zu mehreren parallelen Angriffen: eine Straßenbahn wird von Terroristen besetzt und in einem Hotel ereignet sich eine Amok-Lage. Zusätzlich verdichten sich die Hinweise hinsichtlich einer Bedrohung durch eine sogenannte „dirty bomb“, also einer radiologischen Waffe. Spezialisten der französischen Einheit RAID werden deshalb hinzugezogen. Die Polizisten aus den fünf Ländern müssen auf alles gefasst sein.

Unterdessen entschließen sich die Kommandos in der Slowakei, unter ihnen das österreichische Einsatzkommando Cobra, dazu die Geisellage bei einer Konzert-Veranstaltung zu stürmen. Die Terroristen haben die Geiseln ins Innere des Gebäudes gebracht. Von mehreren Seiten nähern sich die Polizisten. Es kommt zu einem heftigen Schusswechsel.

Auf dem Flughafen Castellón in Spanien haben die Sondereinheiten die Möglichkeit den Zugriff auf ein Flugzeug mit speziellen Fahrzeugen und Rampen, zum Beispiel nach dem Kidnapping einer Maschine, zu trainieren. Auch Drohnen mit Wärmebildkameras werden eingesetzt.

In der Sendung betont Cobra-Direktor Bernhard Treibenreif die Wichtigkeit der grenzenlosen Zusammenarbeit. "Wir haben die Grenzen in Europa aus meiner Sicht abgeschafft. Die Schlussfolgerung daraus ist, dass auch die Polizei grenzenlos arbeiten muss. Der rechtliche Rahmen wurde auch für die Spezialeinheiten geschaffen. Somit war es beispielsweise möglich, dass bei einem Amokläufer in München 2016 neben dem SEK München die Österreicher als erster dort waren."







 
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