Blaulicht-Formate

Kripo Extrem !Neue Sendung!, Samstag, 11. August 2018, 21.20 Uhr bei ATV

54 Morde wurden in Österreich im letzten Jahr zur Anzeige gebracht, die Aufklärungsrate liegt bei 90 %. In „Kripo Extrem“ zeigt ATV, wie die Kriminalpolizei ihre Fälle löst. Hier kommen die Ermittler zu Wort und erklären anhand echter Mordfälle ihr Vorgehen. Aber auch Spurensicherer und Kriminaltechniker zeigen, wie sie durch ihre Tätigkeit dazu beitragen Verbrechen aufzuklären. Die neue Reportagereihe läuft in vier Folgen – nur bei ATV.


Wien, 7. August 2018.

Spurensicherer Johann aus Graz ist seit 35 Jahren im Geschäft und stellt eingangs gleich mal fest: „Der in Hollwood leuchtet mit dem Lamperl rum, findet ein Haar und sagt 'Ich habe den Täter'. Aber so ist es nicht." Er zeigt anhand eines Einbruchs, wie seine Arbeit normalerweise verläuft. Die Wohnung eines älteren Ehepaars wurde aufgebrochen, in der Nähe fanden in letzter Zeit mehrere Einbrüche statt. Seine erster Eindruck: "Die Beschaffenheit der Spuren ist ident mit denen eines anderen Tatorts. Ich vermute, dass es derselbe Täter war." Ob er bei dieser Meinung bleibt? Die Opfer jedenfalls verfolgen gespannt seine Arbeit, wie er Fingerabdrücke nimmt und auf Spurensuche geht. Er hat dabei eine klare Vorgehensweise: "Ich versuche mich in den Täter reinzuversetzen.". Denn so kann er am einfachsten jene Plätze finden, wo der Täter Spuren hinterlassen hat. Welche Kästen hat er durchwühlt, welche Türen angegriffen?

Die Leiterin der Tatortgruppe Wien Bettina , erläutert anhand eines echten Doppelmordes, wie sie und ihre Kollegen den Fall lösten. Ein Raubüberfall kostete zwei Frauen das Leben, sie wurden von den Tätern in ihrer Wohnung aufgelauert. Überführen konnte die Täter ein Zigarettenstummel, der am Tatort hinterlassen wurde. Die DNA-Auswertung führte die Ermittler zu einem ersten Verdächtigen. Zum Zweiten kamen sie durch Befragungen und, als sie bei ihm ein blutiges Kleidungsstück fanden, war der Fall bald klar.

Inspektor Robert hat seine Einsätze hauptsächlich im Rotlicht, geht gegen illegale Prostitution und Menschenhändler vor. "Wenn Frauen ins Bundesgebiet reingeschleppt werden und gegen ihren Willen die Prostitution ausführen müssen, werden wir tätig", umschreibt er sein Aufgabengebiet. Er kontrolliert die Etablissements und deren Besitzer. "Die Frauen sehen uns anfangs nicht als Personen, die ihnen helfen wollen. Wir sind die Polizei, wir sind die Bösen", meint er. Kann aber nachsetzen, dass sich das im Laufe der Zeit legt, wenn die Damen merken, dass die Polizei auf ihrer Seite ist. Aktuell bereiten Robert die boomenden chinesischen Massagesalons Sorgen. Die Kontaktherstellung mit den Damen ist schwierig. Insider gehen außerdem davon aus, das oft mafiöse Strukturen im Hintergrund herrschen.







 
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Christoph Brunmayr
Christoph Brunmayr

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