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MILBORN Talk auf PULS 24: Kickl besteht bei Koalitionsverhandlungen auf Amt des Innenministers

"Wenn die Verhandlungen mit den Grünen scheitern, dann stehen wir für Verhandlungen bereit". FPÖ Klubobmann Herbert Kickl ist heute, Montag, bei Corinna Milborn auf PULS 24 zu Gast. Grundvoraussetzung für die Verhandlungen: Das Amt des Innenministers geht an Kickl.


Wien, 18. November 2019. SPERRFRIST 18.11. - 21:00 UHR:FPÖ-Klubobmann und Ex-Innenminister Herbert Kickl ist am
Montag zu Gast bei MILBORN. Kickl stellt seine Bedingungen für eventuelle Koalitionsverhandlungen, stimmt einem erweitertem U-Ausschuss zu Casinos Austria zu und rät Strache, nicht in die Politik zurückzukehren.

Herbert Kickl im Talk bei MILBORN:

Milborn: "Das heißt, Sie bestehen aufs Innenministerium für die FPÖ und für sich als Person?"

Kickl: "Ja, wir haben es ja auch gut gemacht, das ist unsere Verhandlungsbedingung.

"Wir haben gesagt, wenn die Verhandlungen mit den Grünen scheitern, dann stehen wir für Verhandlungen bereit."


Zu Casinos Austria:

"Machen wir doch einen Untersuchungsausschuss. Wir können die Casinos Austria-Sache gern reinnehmen, ich warne nur davor."

"Ich würde einen Untersuchungsausschuss unterstützen. Die Frage ist nur - man kann das Richtige zur falschen Zeit tun, dann ist es auch das Falsche. Mein Vorschlag geht weiter: Nehmen wir uns die letzten 10 Jahre vor - schauen wir uns alle einzelnen Besetzungen im staatsnahen Bereich an, zum Beispiel Parteienfinanzierungen."


Kickl über den Bundespräsidenten:

"Es soll mir erst einmal jemand erklären warum das eigentlich so ist, dass der Bundespräsident ohne eine Erklärung abliefern zu müssen irgendeine Person, die von Seiten der Bevölkerung in einer Wahl eine Zustimmung bekommen hat und gegen die strafrechtlich nichts vorliegt ablehnen kann. Da gibt es ja nur ein Motiv: Der passt ihm ideologisch nicht ins Konzept. Der nächste kommt her und sagt: Du bis mir zu groß, du bist mir zu dick, du bist mir zu dünn, zu alt oder zu jung und dieses Willkür-Element will ich ausscheiden. Ich glaube da ist noch etwas aus der Kaiserzeit übrig geblieben, das in einer Demokratie nichts verloren hat. Und die Debatte darüber muss zulässig sein."

Kickl über Strache und seine Zukunft:

"Ich hab ihm nach dem Ibiza-Video gesagt, dass er sich herausnehmen soll. Dass man mit dieser Hypothek, auch wenn es eine moralische ist, nicht weitermachen kann."

"Ich würde ihm jetzt raten diesen Fingerzeig zu nutzen, um sich privat zu organisieren. Eines wird nicht gehen: Sich privatwirtschaftlich etwas aufzubauen und gleichzeitig Politik zu machen. Das wäre mein Rat."


Der zweite Gast ist zum Start der Wintersaison ein Extrembergsteiger: "Skyrunner" Christian Stangl ist einer der erfolgreichsten Bergsteiger Österreichs - bekannt ist er nach wie vor allerdings dafür, dass er die Besteigung des K2 behauptete, sie aber nur "visualisiert" hatte. Milborn erzählt er außerdem vom Tod eines Bergkameraden auf einer Skitour - ein privater Schock und ein einschneidendes Erlebnis in seinem Leben.

MILBORN auf PULS 24, montags um 21:00 Uhr

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Milborn, Kickl, Stangl

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(c) PULS 24/ Jörg Klickermann


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