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Polizeihunde - Verbrecherjagd mit Biss!, Mittwoch, 14. März 2018, 20.15 Uhr bei ATV

Richtige Spürnasen rücken ab diesem Mittwoch bei ATV zu ihren Einsätzen aus. In "Polizeihunde - Verbrecherjagd mit Biss!" gibt ATV in drei Folgen Einblicke in den Arbeits- und Trainingsalltag der Wiener Polizeihundestaffel. Insgesamt 290 vierbeinige Polizisten leisten in Österreich wertvolle Arbeit, wenn sie Suchtgift, Brandmittel, Blut oder Sprengstoff erschnüffeln. Die Nasen der Diensthunde sind Hochleistungsorgane, die unglaubliche Leistungen erzielen können, dafür aber tagtäglich geschult werden müssen. Zwischen ihnen und ihren Hundeführer herrscht blindes Vertrauen und Verständnis. Mit ATV sind die Seher bei Einsätzen, Trainings und auch privaten Momenten dabei. Denn eine Dienstwaffe legen Polizisten abends in den Spind, der Diensthund kommt mit nach Hause.


Wien, 12. März 2018.

Zwei Jahre Erfahrung im Außendienst, ein körperlicher Leistungstest sowie eine schriftliche Prüfung sind notwendig, um in die engere Auswahl für die Polizeihundestaffel zu kommen. Neun jungen Polizisten wird in der Auftaktfolge ihr Diensthund zugeteilt, sie schlagen nun die Karriere als Hundeführer ein. Ein verantwortungsvolle ganztägige Aufgabe, denn "es ist ausdrücklich erwünscht, dass der Hund auch im Familienverband des Hundeführers wohnt", wie Kommandant Rudolf König erklärt. Und bei der Ausbildung und Abrichtung der jungen Hunde sind die ATV-Kameras natürlich dabei.

Genauso wie bei Einsätzen der erfahrenen Hunde, wo in der ersten Folge zwei Drogenrazzien sowie eine Brandermittlung anstehen. In einem amtsbekannten Lokal benötigt die zivile Suchtgiftstreife Unterstützung durch einen Drogenhund. Dieser zeigt sofort, was er in der rund 20-monatigen Ausbildung gelernt hat und findet schnell die ersten Verstecke. Stolz verkündet der Hundeführer: „Kollege Diensthund hat Marihuana aufgespürt.“ Ein anderer Hund wird dazu verwendet, um bei den Ermittlungen in einem Brandfall zu helfen. Wurde der Brand gelegt und Brandbeschleuniger verwendet? Das zeigt der Diensthund bald an. Seine Nase ist rund 1000 Mal empfindlicher, als die eines Menschen und so findet er schnell kontaminierte Stellen im abgebrannten Haus: "Brandstiftung ist somit erwiesen."

Die Hundeführer sind auch dafür zuständig, Hunde nach Beißattacken ihren Besitzern abzunehmen. Eine Listenhund hat im privaten Umfeld zugeschnappt und ein acht Monate altes Baby verletzt. Die Oma verteidigt den Vierbeiner, der vorher noch nie gebissen hat: "Die Kampfhunde sind eigentlich gar nicht gefährlich, das sind Schmusehunde." Sie besitzt einen Hundeführschein, doch der Amtsarzt hat die Abnahme des Tiere angeordnet. Er wird nun von den Beamten abgeführt und sein soziales Verhalten wird untersucht. Wenn ein positiver Bescheid erfolgt, darf der Hund zurück zu seinen Besitzern.







 
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Christoph Brunmayr
Christoph Brunmayr

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