Mein Führerschein mit Mama und Papa

Start für neue Reportage-Reihe Mein Führerschein mit Mama und Papa Donnerstag, 15. Februar 2018, 21.30 Uhr bei ATV

Den Führerschein umweht der Duft der Freiheit. Eigentlich darf man in Österreich erst mit 18 Jahren zur Prüfung antreten, doch die L17-Regelung macht es möglich, die begehrte rosa Karte auch schon früher zu besitzen. Dafür ist jedoch eine beinharte Hürde zu nehmen: insgesamt 3000 Kilometer Ausbildungsfahrten mit Mama oder Papa. Und da schnellt Mamas Puls in die Höhe, wenn die nächste Kurve etwas rasant angefahren wird. Da bleibt Papa fast das Herz stehen, wenn der Sprössling Bremse mit Gas verwechselt. Die Ausbildungsfahrten gehen nicht ohne Hoppalas, Schweißausbrüche, Tränen und Schreikrämpfe über die Bühne, doch genau das sorgt bei den Sehern für herrliche Unterhaltung.


Wien, 14. Februar 2018.
19-jährige Magdalena in Trautmannsdorf übt mit ihrem Vater für den Führerschein. Kein leichtes Unterfangen, denn der Herr Papa war 45 Jahre lang Berufsfahrer und hasst langsame Verkehrsschnecken. Doch er gibt sich unschuldig: "Ich liebe nicht die Geschwindigkeit, sondern zügiges und vorausschauendes Fahren." Und so bringt er es auch seiner Tochter bei. Wobei sie die Sache etwas anders sieht: "Er kann launisch werden, wenn ich nach dem Kreisverkehr nicht gleich wieder Gas gebe." Dann folgt laut ihrer Aussage immer der Satz: "Geschlafen wird im Bett." Und so eilen die beiden mit dem L17-Taferl durch den Straßenverkehr und Magdalenas Übungskilometer. Damit die Sicherheit nicht auf der Strecke bleibt, überrascht Papa seine Tochter mit einem Fahrsicherheitstraining und hat selbst viel Freude daran, wenns rasant in die Kurven geht …

Die 16-jährige Esther aus Uttendorf in Oberösterreich übt gerade für den L17-Führerschein. Ihre Eltern lieben das Landleben, halten sich zum Freizeitvergnügen Hühner, Schafe und Pferde. Auch Esther gefällts hier, doch es gibt einen Nachteil: "Wir leben gern am Land, aber meine ganzen Freunde sind in Braunau und da komm ich nur mit dem Zug hin." Deswegen hat Mama auch zugestimmt, dass die Tochter den L17-Schein machen darf. Und sie darf sogar mit Mamas Auto üben, einem SUV mit allen Finessen. Es piept und fiept an allen Ecken und Enden, auf visuelle Hilfsmittel wie die Rückfahrkamera möchte Esther nicht mehr verzichten müssen, am liebsten ist ihr das Automatikgetriebe. Doch da liegt der Hund begraben: Für einen vollwertigen Führerschein muss sie auch die Gangschaltung beherrschen. Und deswegen leiht auch Opa ihr sein Auto und übt mit seiner Enkelin. Leider auch Oma, die vom Rücksitz aus vieles besser weiß und sich nicht mit guten Tipps zurückhält. Und so fließen schon bald Tränen ...

Der 16-jährige Kärntner Fabian übt nicht nur für den L17-Schein, sondern absolviert auch eine Lehre zum Maschinenschlosser. Deswegen sollte Reifenwechseln für ihn eigentlich ein Klacks sein, denkt Papa Werner. Doch er sieht schnell ein, dass aller Anfang schwer ist und resümiert: "Ein bissl unbeholfen wars am Anfang schon, aber es wird." Mama Andrea findets gut, dass er das lernt, denn "wenn einmal wo eine fesche Puppe steht, kann er helfen". Viel wichtiger als Reifenwechseln ist natürlich das Autofahren und heute steht die Fahrt zu einer Bekannten an, die am Berg wohnt und über Kärntens steilste Einfahrt verfügt. "Am Anfang ging mir schon das Herz beim Bergauffahren, aber ab der Mitte hat eher die Mama die Angst gehabt", sagt er nach dem Einparken. Doch das war nur die Generalprobe, am Nachmittag steht noch eine Beobachtungsfahrt mit Fahrschullehrer Peter Haider an, der Fabian gehörig auf den Zahn fühlt …






 
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