ATV – Die Reportage: „Pilgerreisen“, morgen um 22.20 Uhr bei ATV

Sie feiern zusammen mit Jesus, reiten tagelang auf Pferderücken zu ihrem Ziel und hoffen auf einen heilenden Blick. Jedes Jahr begeben sich Millionen Menschen in Österreich auf Pilgerreise. Ihre Motive sind vielfältig. ATV-Die Reportage hat die unterschiedlichsten Pilger über mehrere Wochen begleitet – nach Medjugorje, hoch zu Ross nach Mariazell, zum Fest der Jugend nach Salzburg, oder zu Braco, der nur mit seinem Blick Heilsamkeit verbreiten soll.

Wien, 10. März 2020

Für rund 50 Pilger beginnt frühmorgens die 9-stündige Reise nach Medjugorje am Grazer Bahnhof. Mittendrin Toni Gölles. Er pilgert seit 40 Jahren zum Marienerscheinungsort und jedes Mal ist diese Reise eine wahre Lebensbereicherung. Er ist aber nicht alleine: Jährlich strömen über 2 Millionen Menschen aus aller Welt in den Ort an der Bosnisch-Kroatischen Grenze. Die Stimmung ist emotional, an vielen Ecken weinen die Menschen vor Glück. Die Präsenz der Gottesmutter ist hier für viele allgegenwärtig.

Außerdem in der Sendung: Mehr als 8.000 Jugendliche aus 13 Nationen pilgern jedes Jahr zu Pfingsten nach Salzburg. Ihr Ziel: Zusammen mit Jesus feiern und unter Gleichgesinnten den Glauben leben. So auch eine Gruppe aus Wien. Unter ihnen Manuel, er hat letztes Jahr Gott erfahren. Übernachtet wird auf dem Boden einer Volksschule, für die Verköstigung müssen sich die Jugendlichen lange anstellen. Aber das tut der Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil: von den Praystations beflügelt, spüren sie nicht nur bei den Gottesdiensten, sondern den ganzen Tag sehr intensiv die Liebe Jesus.

Im Niederösterreichischen Groß Weichselbach stehen Franz und Heinz noch am Anfang ihrer langen und beschwerlichen Reise: Sie wollen in zwei Tagen 90 Kilometer auf einem Pferderücken zurücklegen. Ihr Ziel: Sich auf den Spuren von Mönch Blasius begeben. Er soll angeblich mit einem Esel gepilgert sein. Übernachtet wird unter freiem Himmel, wie die Pilger es schon vor vielen Jahren taten. Um Braco aus nächster Nähe zu sehen, reisen mehrere tausend Menschen unterschiedlichster Glaubensrichtungen nach Graz. Er kann angeblich nur durch seinen Blick Menschen so tief berühren, dass manche auch von Heilerfahrungen sprechen. So auch Martina und ihre Tochter Mariella.

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Stephanie Woloch
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