Morgen bei "Pro und Contra" auf PULS 4: Härtere Strafen für Sexualtäter - Mehr Gerechtigkeit oder blanker Populismus?

ÖVP-Staatssekretärin Karoline Edtstadler (ÖVP) fordert längere Strafen bei Sexual- und Gewaltdelikten. Die meisten Experten halten das für sinnlos.

"Pro und Contra" morgen um 22:15 Uhr auf PULS 4 #puls4 #procontra

Wien, 6. Februar 2018

"Wer Jugendliche sexuell missbrauche, habe mit keiner höheren Strafe zu rechnen als ein Dieb, der mehr als 5.000 Euro mitgehen lasse.< Mit dieser Begründung will die Staatssekretärin in Innenministerium und ehemalige Strafrichterin Karoline Edtstadler härter durchgreifen - auch, weil das die Bevölkerung und vor allem die Opfer so fordern würden. Opferschutzverbände, Strafrechtsprofessoren und selbst ihre ehemaligen Strafrichter-Kollegen widersprechen: Einen „Schnellschuss“ nennt die Forderung etwa Sabine Matejka, die Präsidentin der Richtervereinigung und damit ehemalige Kollegin von Edtstadler. Höhere Strafen würden keine Sexualdelikte verhindern. Werden Sexual- und Gewalttäter derzeit noch zu milde bestraft? Oder handelt es sich um schwarz-blauen Populismus? Und welche Strafe ist für wen gerecht?

Gäste u.a.:
Karoline Edtstadler, Staatsekretärin in Innenministerium und ehemalige Strafrichterin, ÖVP
Sabine Matejka, Präsidentin der Richtervereinigung

Moderation: Corinna Milborn

"Pro und Contra"
Morgen, Mittwoch, um 22:15 Uhr auf PULS 4

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