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"Bundesheer im Einsatz - Mission Bosnien Teil 2", morgen um 21.15 Uhr bei ATV

Die ZuseherInnen sind morgen bei "Bundesheer im Einsatz" hautnah mit dabei, wenn der österreichische Trupp rund um Zugskommandant Jeremy Altmann weiterhin auf Auslandseinsatz in Bosnien ist.

Die ZuseherInnen sind morgen bei "Bundesheer im Einsatz" hautnah mit dabei, wenn der österreichische Trupp rund um Zugskommandant Jeremy Altmann weiterhin auf Auslandseinsatz in Bosnien ist.

Wien, 10. Januar 2020

Diesmal müssen die Soldaten die sogenannte “crowd and riot control”, kurz CRC, trainieren. Dabei geht es darum Randale oder gewalttätige Demonstranten unter Kontrolle zu bringen – eines der wichtigsten Szenarien im Auslandseinsatz, da es in den Ländern immer wieder zu Demonstrationen und Straßenblockaden der Bevölkerung kommt. Die Verhandlungsversuche der EUFOR-Truppe zeigen keinen Erfolg, im Gegenteil: Die Protest-Gruppe, die eine Straße blockiert, gibt sich aggressiv und beginnt mit Gegenständen zu werfen...

Die ZuseherInnen sehen in der Sendung den Entschärfungsrobotor „tEODor“. Dieser kommt bei Bombendrohungen zum Einsatz. Die Kampfmittelbeseitiger erzählen den ZuseherInnen von ihrer Arbeit, den Funktionen des Roboters und warum er für sie wie ein Kamerad ist. "Der Vorteil ist, dass ich mich ständig up-to-date halte und mich bilde. Leider Gottes ist es in der Sparte IT etwas ungut, weil mich jeder Terroranschlag interessiert. Ich will wissen, worum ist es gegangen, was wurde verwendet beziehungsweise wie hat es funktioniert", erklärt Kampfmittelbeseitiger Wolfgang T.

Bei einer Geiselbefreiung erreicht der Auslandseinsatz des Tiroler Jägerbataillons schließlich seinen Höhepunkt. Das komplexe Szenario ist ein Test, bei dem die ÖsterreicherInnen zeigen müssen, ob ihre Zusammenarbeit mit Kompanien aus Großbritannien, Ungarn und der Türkei, im Ernstfall funktioniert. Unter anderem müssen mehrere Geiseln evakuiert und ein Aufmarsch von Demonstranten unter Kontrolle gehalten werden. Noch dazu wird ein Soldat verletzt. Höchste Konzentration ist gefragt. "Natürlich ist eine gewisse Nervosität dabei, wenn man weiß, dass sich der Kommandant von EUFOR das direkt anschaut und sozusagen abnimmt", sagt Jeremy Altmann. Ob die Bewältigung des Szenarios reibungslos gelingt?

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