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ATV-Die Reportage: "Mörder: für immer schuldig?", am Samstag um 19.40 Uhr bei ATV

Es ist eines der schwersten Verbrechen, das ein Mensch begehen kann: Mord. Mehr als 50 Menschen werden in Österreich jedes Jahr ermordet – zumeist aus Macht- oder Geldgier, Eifersucht, Rache oder aus einer tiefen Kränkung heraus. Doch was sind das für Menschen, die einem Anderen das Leben nehmen?

Wien, 6. Februar 2020

ATV-Die Reportage begleitet diesen Samstag zwei verurteilte Mörder in ihrem Alltag innerhalb und außerhalb der Gefängnismauern. ATV gibt nicht nur seltene Einblicke in die Lebensgeschichte zweier Kapitalverbrecher, sondern sucht Antworten auf die Frage: "Wie wird ein Mensch zum Mörder?"

Vor dem Mord führte Herr B. (Anm. Name geändert) ein unauffälliges Leben als Berufsschullehrer und Familienvater. Es ist der Reiz des schnellen Geldes, der Herrn B. in den illegalen Handel mit geschmuggeltem Diesel verwickelt. Mafiöse Geschäfte, die ihn schlussendlich zum Mörder werden lassen. Seine brutale Tat hat er wochenlang geplant. Als er das Auto mit einer Handgranate in die Luft jagt, löscht er zwei Menschenleben aus: "Das ist ja nicht nur so, dass dann irgendjemand seinen Vater oder seinen Ehemann oder sein Kind verliert oder so. Da hängen ja Existenzen in alle Richtungen dran. Das ist einem überhaupt nicht bewusst zu diesem Zeitpunkt...", meint Herr B. Seine Strafe: 20 Jahre Haft wegen Doppelmordes.

In der Sendung ist auch Kriminologe Daniel Smeritschnig. Er kennt Österreichs Straftäter wie kaum ein anderer und beschäftigt sich intensiv mit der Entstehung von kriminellen Handlungen. „Bei Mord geht es oft um nicht befriedigte Grundbedürfnisse wie Anerkennung oder Sicherheit. Aber bei so einer Tat gibt es nicht nur den einen Auslöser. Es ist vielmehr eine Wechselwirkung von mehreren Ursachen, die zusammenkommen am falschen Ort, zum falschen Zeitpunkt und dann zu einem höchst explosiven Mix werden.“

Walfried Janka hat die Haftstrafe lange hinter sich. Zum Zeitpunkt der Tat war er gerade einmal 20 Jahre jung und hatte bereits ein Leben voller Misshandlungen vorzuweisen. Heute blickt er zurück: „Ich habe mich wirklich verabscheut dafür. Ich will diese Tat jetzt auch in keiner Weise beschönigen. Aber wenn man es genau betrachtet, bin ich hineingezogen worden in diesen Strudel. Wenn man das mit einem Hund vergleicht, den man jedes Mal schlägt, was glaubt man, was aus diesem Hund dann wird? Der kann nur bissig werden."

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