ATV DIE REPORTAGE: Puff-Profis - Familien im horizontalen Gewerbe !Neu!, Mittwoch, 29. August 2018, 22.25 Uhr bei ATV

„Puff-Profis - Familien im horizontalen Gewerbe“, „Sex im Alter“, „Staatsbürgerschaft“, "Früher ein Star! Und heute …?“ sowie „Schräge Kreuzfahren – zwischen Metal und Schlager" – ATV Die Reportage startet mit neuen Themen und Ausgaben in den Herbst und diese versprechen tiefe Einblicke. Mit 29. August entführen die ATV-Reporter in den Untergrund und in das älteste Gewerbe der Welt, sie treffen Wiener Rotlichtgrößen und Dynastien wie die Sterns zum Gespräch. Baron Josef „Pepi“ Stern, der sein Varieté und seine Damenschaft demnächst Sohn Roman vererben wird, plaudert aus dem Nähkästchen. Und im Funpalast steigt die Anzahl der Mädls kontinuierlich seit Christoph Lielacher, PR- und -Marketingexperte, mit seinem Partner die Geschäfte übernommen hat und die Werbetrommel für das sexuelle Angebot zusätzlich mit durch die Stadt flitzenden Porno-Stars rührt.

Wien, 28. August 2018


Das Rotlichtmilieu Österreichs ist nicht mehr, was es einst einmal war. In den 1960er bis 1980er Jahren war es noch ein Treibhaus wilder Geschichten der Unterwelt. In den heutigen Zeiten staatlich streng kontrollierter Sexarbeit und Kassazettel-Pflicht, ist es eher ein Hort schlüpfriger strategischer Firmenplanung. „ATV Die Reportage“ besucht drei Bordelle und ihre Besitzer, um herauszufinden, wie es heute um das älteste Gewerbe der Welt in Österreich so steht.
Pepi Stern ist mit seinen fast 80 Jahren das Urgestein der Wiener-Rotlicht-Szene und ein Gentleman alter Schule. Mit Läden wie dem Emmanuelle, der Schönbrunn-Bar und dem Maxim bei der Wiener Oper wuchs er zum Hofrat und Grandseigneur der Szene. Die Hautevolee ging für Bezahl-Amouren bei ihm ein und aus. Aktuell steht er vor der Übergabe der Dynastie. Sein Sohn Roman hat längst inoffiziell das Etablissement übernommen. Dabei hätte er lieber ein ruhiges Leben gelebt. Doch die Familie hält streng zusammen. Im Vorfeld der traditionellen Wahl der beliebtesten Animierdame des Hauses, zur „Miss Maxim“, bei der u.a. Richard Lugner in der Jury sitzt, will Pepi Stern mit dem Nachwuchs auf gleichkommen. Mit dem ATV-Team macht er zudem einen Abstecher in sein trautes Heim, wo sich so mancher „Schuldschatz“ findet, darunter Bilder von Christian Ludwig Attersee, und er schon „1000 Frauen geliebt hat“.
Ex-Wirtschafts-Manager Christoph Lielacher und sein ägyptischer Partner und Ali Shamas sind beste Freunde und Puff-Quereinsteiger. Der Broker und der Sportler übernahmen vor einer Dekade den insolventen Inzersdorfer Funpalast, um den Laden mit PR-Gags zu retten. Daraus wurde eine Gesamtübernahme. Der 7.500 Quadratmeter große „Saunaclub“ ist nun Hauptstück eines der größten europäischen Bordellkonzerne mit Niederlassungen in Innsbruck, Salzburg und Hallein. Bis zu 400 männliche Gäste stehen im Funpalast pro Tag 100 Damen gegenüber. Mit Clubbings und Shows versucht man das Unternehmen für den Normalbürger attraktiv zu machen. Und punktet mit Aktionen, wie den nackt durch die Wiener Innenstadt flitzenden Porno-Stars Little Caprice und Marcello Bravo. „Werbung für ein modernes Bordell ist lebensnotwendig. Man muss immer wieder im Gerede bleiben“, ist sich Christoph Lielacher sicher. Um weiterhin als attraktiver Arbeitsplatz zu gelten, haben sich die Betreiber des Funpalasts außerdem einen Betriebsausflug einfallen lassen. Sie laden ihre Mitarbeiterinnen zu einem Fliegenfischkurs ein.
Das burgenländische Ehepaar Manfred „Mandy“ und Bettina Kucera haben sich an der Theke des Landgasthauses kennen und lieben gelernt. Seit Jänner 2018 betreiben sie den Nightclub Arabella im steirischen Oberbuch. Die Junggesellenquote liegt hier teils bei drei Viertel der männlichen Einwohnerschaft. Entsprechend beliebt ist das Kleinbordell mit seinen trinkfreudigen Betreibern und den drei Prostituierten des Hauses: Jennifer, Pamela und Betty. Sieben Tage die Woche sind hier alle bis in der Früh im Einsatz. „Wir haben aber ein familiäres Verhältnis zueinander. Man muss zusammenhalten“, erklärt Puffmama Bettina.

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