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Staffelfinale: „Erbstreit“ morgen um 20.15 Uhr bei ATV: Schwesternstreit um 130.000 Euro und Erbstreit ohne Anwalt

In der vorerst letzten Folge "Erbstreit - Der letzte Wille ist erst der Anfang" sehen die Zuseher:innen am Samstag um 20.15 Uhr neue Erbschaftsstreitigkeiten. Zwei Schwestern streiten um einen Erbhof im Traunviertel, in einem anderen Fall fordert eine 60-jährige Burgenländerin für die Pflegetätigkeit für ihren Vater 50.000 Euro von ihren vier Brüdern und es gibt Einblicke in zwei Fälle von Erbstreitigkeiten ohne Anwalt.

Wien, 17. September 2021

Die oberösterreichischen Schwestern Anita und Klara streiten um das Erbe ihrer Eltern. Alles dreht sich um die Frage: Ist das Anwesen der Eltern ein sogenannter Erbhof oder nicht. Rechtsanwalt Dr. Hubert Niedermayr ist im Einsatz für Anita, die in den Erbstreit mit ihrer Schwester Klara verwickelt ist. Ihre Eltern haben Klara den Bauernhof überschrieben. Hubert Niedermayrs Mandantin fordert 130.000 Euro von ihrer Schwester Klara. Klaras Rechtsvertreter argumentiert, dass es sich bei dem Hof um einen sogenannten Erbhof handelt. Dann wäre zur Berechnung von Erbansprüchen nicht der Verkaufswert wie bei herkömmlichen Immobilien entscheidend, sondern der Ertragswert. Also der Erlös, der mit dieser Landwirtschaft erzielt wird. Das würde für Hubert Niedermayrs Mandantin einen wesentlich geringeren Betrag bedeuten.

Anita L. streitet mit ihren vier Brüdern um das Erbe ihres Vaters. Sie will einen größeren Teil vom Erbe und fordert 50.000 Euro von den Brüdern, weil sie den alten Mann jahrelang gepflegt habe und macht ein Pflegevermächtnis geltend. Doch die sagen, dass der Vater nicht so pflegebedürftig war, wie sie behauptet und sie hätte sich nicht so gekümmert, wie sie vorgibt. Die Burgenländerin holt sich Hilfe von Rechtsanwalt Mag. Martin Baumgartner. Neben dem Pflegevermächtnis meldet sie auch noch Ansprüche an ihrem Elternhaus an, das ihr Vater noch zu Lebzeiten an zwei ihrer Brüder übergeben hat. Sie wirft ihren Brüdern vor, sie gegen den Willen des Vaters aus dem Elternhaus geworfen und den Vater vernachlässigt zu haben. Die Brüder bestreiten diese Vorwürfe.

Was tun, wenn man sich sicher ist, Anspruch auf ein Erbe zu haben, aber das Geld für Anwalt und Gerichtskosten fehlt? In so einer Situation springen Prozessfinanzierer ein. Gegen eine Erfolgsbeteiligung übernimmt das Unternehmen Gerichtskosten. Doch nicht jeder Erbstreit wird angenommen. Die Anwälte des Prozessfinanzierers unterziehen jeden Fall einer eingehenden Prüfung. Im Fall einer Kärntnerin ist nicht klar, ob überhaupt Geld zum Vererben da ist. Jahrelang hat die Villacherin keinen Kontakt mehr zu ihrer Mutter. Als sie stirbt, erfährt die 47-Jährige, dass sie nur den Pflichtteil bekommen soll und ein entfernter Bekannter als Alleinerbe eingesetzt ist.

Im Fall einer Oberösterreicherin geht es im Erbstreit um mehrere Hotels im Skiort Obertauern. Nach dem Tod ihres Vaters soll Simone M. fast gar nichts bekommen, denn die Liegenschaften wurden schon vor dem Tod der Großmutter an die Tante übergeben.

Die interessanten Fälle der vierten Folge von "Erbstreit - Der letzte Wille ist erst der Anfang" sehen die Zuseher:innen am Samstag, den 18. September, um 20.15 Uhr bei ATV.

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