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Kontrollen in der Gefängnisküche und Schimmel im Supermarkt bei "Lebensmittelpolizei", morgen um 20.15 Uhr bei ATV

Das neue ATV-Format "Lebensmittelpolizei" erreichte vergangene Woche zum Staffelauftakt 9,4 Prozent Marktanteil (E12-49). 241.000 ZuseherInnen (NRW, E12+) verfolgten die Arbeit der Lebensmittelpolizei in Graz, pro Minute waren durchschnittlich 119.000 mit dabei. Besonders begeistert waren die jungen ZuseherInnen im Alter von 12 bis 29 Jahren mit einem Marktanteil von 19,3 Prozent. Auch morgen sagt die Lebensmittelpolizei wieder dreckigen Küchen den Kampf an. So überprüfen die Beamten die Gefängnisküche der Justizanstalt Graz-Karlau und sie müssen aufgrund großer Hygienemängel für einen Supermarkt eine Teilschließung verhängen.

Wien , 25. September 2020

Der Einsatz in einem Hochsicherheitsgefängnis wie der Justizanstalt Graz-Karlau ist alles andere als alltäglich. Nur unter strengen Auflagen und in Begleitung eines Justizwachebeamten können die Beamten der Lebensmittelpolizei, Walpurga Rath und Christian Siedl, ihre Kontrollen durchführen. Zu überprüfen gibt es genug, denn in Österreichs drittgrößtem Gefängnis werden täglich mehr als 500 Mahlzeiten gekocht. Außerdem verfügt die Justizanstalt über eine eigene Bäckerei, in der genau wie in der Großküche Insassen arbeiten.

Lebensmittelinspektor Stefan Trippolt hat keine guten Erinnerungen an seinen letzten Einsatz in einem türkischen Supermarkt. „Das war nicht so berauschend“ weiß der 33-Jährige. Bauliche Mängel und schlechte Lebensmittellagerung wurden unter anderem damals beanstandet. Dieses Mal überprüft er das Unternehmen gemeinsam mit seinem Kollegen Christian Siedl. Besonderes Anliegen ist dem gelernten Fleischhauer Trippolt die Fleischerei im Supermarkt. Doch gerade dort sind die Inspektoren mit verheerenden Zuständen konfrontiert. Im Kühlhaus stellen sie Schwarzschimmel fest, sogar das Fleisch selbst ist schimmlig. "Das ganze Kühlhaus muss gereinigt und desinfiziert werden", sagt Trippolt. Außerdem wird rohes Hühnerfleisch neben Mistkübeln mit Fleischabfällen gelagert. Es besteht akute Gesundheitsgefahr. Die Beamten müssen eine Teilschließung des Betriebes aussprechen und lassen das verdorbene Fleisch vernichten.

In der Grazer Innenstadt überprüft die Leiterin der Lebensmittelpolizei Walpurga Rath ein beliebtes asiatisches Restaurant, das im Gästebereich einen guten Eindruck macht. In der Küche des Running-Sushi-Lokals aber findet sie teilweise unhaltbare Zustände vor. "Der komplette Reinigungszustand ist sehr schlecht bei ihnen", stellt Christian Siedl schon nach kurzer Zeit in der Küche fest.

Bei der Lebensmittelpolizei Graz geht telefonisch eine anonyme Beschwerde ein. Der Gast eines Fastfood-Lokals am Hauptbahnhof Graz beklagt sich über verschmutzte Tische und noch schlimmer, er will einen Käfer im Hamburger gesehen haben. Bei sogenannten „Parteien-Anzeigen“ müssen die Inspektoren der Lebensmittelpolizei umgehend ausrücken, um den Zustand vor Ort zu überprüfen. Walpurga Rath und Christian Siedl überprüfen die Hygienesituation, das Warenlager und nehmen Stichproben mit. Hierfür lassen sie sich einen Test-Burger zubereiten und bringen diesen als versiegelte, amtliche Probe zur AGES, der Agentur für Lebensmittelsicherheit. Im Labor wird dort eine umfassende mikrobiologische Untersuchung durchgeführt.

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